Hund und Garten – was kann und sollte man berücksichtigen?

Hund und Garten – was kann und sollte man berücksichtigen?

Hat man einen Hund oder auch mehrere Hunde und dazu einen Garten, wird man sich unter Umständen darüber Gedanken machen, wie man den Garten gestaltet, dass er gleichermaßen von den Zwei- wie auch Vierbeinern in der Familie genutzt werden kann. Dazu einige Tipps und Hinweise:

Sicherheit im Garten mit Hilfe eines Zauns

Damit alle den Garten genießen können, ohne ständig aufpassen zu müssen, ob Fremde einfach so in den Garten kommen und dass auch der Hund nicht unbeobachtet den Garten verlässt, sollte der Garten entsprechend sicher eingezäunt werden. Dabei hängt die notwendige Zaunhöhe natürlich auch von der Größe des Hundes und seinem Temperament ab. Dazu kann ein Zaun auch je nach Hunderasse ausgewählt werden, da gerade bei einem Rassehund bestimmte/generelle Eigenschaften bekannt sind. Hat man einen Welpen oder generell ein kleines Tier, muss darauf geachtet werden, dass es keine Zwischenräume gibt, durch die sich der Hund zwängen und/oder darin hängenbleiben kann. Es ist auch möglich, nur Bereiche einzuzäunen, in denen sich der Hund frei bewegen kann. Oder man grenzt Stellen ab, die der Hund nicht betreten darf. Einige sinnvolle Dinge dafür kann man auch schon u.a. im Gartenbedarf finden.

Gefahrenquellen erkennen und reduzieren

Wichtig ist, dass sich ein Hund im Garten nicht verletzen oder vergiften kann. Natürlich wird man nicht alle potentiellen Gefahren gänzlich beseitigen können, aber man kann doch einige Risiken minimieren:

  • Gartengeräte und Werkzeug nie so liegen lassen, dass sich das Tier daran verletzen kann.
  • Stacheldraht sollte gar nicht im Garten verwendet werden.
  • Giftige Pflanzen (besonders bei Welpen) sollten vermieden werden.
  • Am besten auf Chemikalien gegen Algen im Gartenteich verzichten, wenn der Hund an den Gartenteich gelangen kann.
  • Ganz auf gefährliche Schädlingsbekämpfungsmittel verzichten oder natürliche Hausmittel bevorzugen.
  • Kunstdünger, Schneckenkorn sowie chemische Schädlingsbekämpfungsmitteln nur mit sehr großer Vorsicht verwenden oder am besten weglassen.
  • Gefährlicher Stoffe sollten generell verschlossen aufbewahrt werden.
siehe auch:   Lebensräume für Wildbienen schaffen: Nisthilfen in Ihrem Garten

Bereich für den Hund einrichten

Der Garten sollte in verschiedene Bereiche aufgeteilt werden. Dabei unterscheidet man zwischen den Bereichen, die speziell für den Hund gedacht sind und den Bereichen, welche der Hund auch mit nutzen darf. Außerdem kann es noch Bereiche geben, die für den Hund tabu sind. In den Bereichen, die speziell für den Hund gedacht sind, kann sich beispielsweise ein Liegeplatz, eine Hundehütte oder auch eine Futterstation befinden, wo das Nassfutter für den Hund sowie frisches Wasser bereit steht. Auch könnte es sich um den Bereich handeln, in denen der Hund herumtoben oder vielleicht auch buddeln darf. Vielleicht befindet sich dort auch ein kleiner Hundeparcours, der für Abwechslung sorgt und zum Training genutzt werden kann.

Damit ein Hund die einzelnen Gartenbereiche besser unterscheiden kann, wird häufig empfohlen, für eine optische Trennung zu sorgen, die klare Grenze vorgibt. Es kann sich dann dabei um Beet-Abgrenzungen (z.B. Hecken, kleine Zäune oder Steine) handeln. Auch unterschiedliche Oberflächen können unterstützend wirken. Anhand der Oberflächen-Beschaffenheit können Hunde lernen, wo sie nicht hindürfen.

Rückzugsort für den Hund

Ein idealer Rückzugsort für den Hund im Garten passt zur Größe des Tiers und der Platz sollte Schatten und Schutz vor Wind und Regen bietet. Infrage kommen beispielsweise eine Hundehütte oder ein überdachter, bequemer, am besten etwas erhöhter Outdoor-Liegeplatz, von dem aus der Hund alles schön im Blick behalten kann.