Hokkaido Kürbis: Der vielseitige Herbstgenuss
Der Herbst bringt nicht nur bunte Blätter, sondern auch eine Fülle an köstlichen Gemüsesorten mit sich. Ein echter Star unter ihnen ist der Hokkaido Kürbis. Mit seinem nussigen Geschmack und der praktischen, essbaren Schale hat er sich in vielen Küchen einen festen Platz erobert.
Ursprünglich aus Japan stammend, ist der Uchiki Kuri, wie er dort genannt wird, auch in Europa sehr beliebt. Seine Vielseitigkeit macht ihn zum idealen Begleiter für Suppen, Eintöpfe oder sogar süße Desserts. Dabei punktet er nicht nur geschmacklich, sondern auch durch seine einfache Zubereitung und lange Haltbarkeit.
Ob frisch zubereitet oder für die Lagerung geeignet – der Hokkaido Kürbis ist ein echter Allrounder. Seine kompakte Größe und das feine Aroma machen ihn zu einem Muss für jeden Herbstgenießer.
Inhaltsverzeichnis
Schlüsselerkenntnisse
- Der Hokkaido Kürbis besticht durch seinen nussigen Geschmack.
- Die essbare Schale macht ihn besonders praktisch.
- Er stammt ursprünglich aus Japan und ist in Europa sehr beliebt.
- Ideal für Suppen, Eintöpfe und süße Gerichte.
- Einfach zuzubereiten und lange haltbar.
Einführung in den Hokkaido Kürbis
Die Geschichte des Hokkaido Kürbisses reicht bis in die japanische Inselwelt zurück. Ursprünglich auf der Insel Hokkaido beheimatet, hat diese Sorte einen langen Weg zurückgelegt, um in europäischen Küchen zu landen. Ihre Einführung in Europa war ein großer Erfolg, da sie sich durch ihre Vielseitigkeit und einfache Zubereitung auszeichnet.
Geschichte und Herkunft
Die Pflanze wurde in Japan gezüchtet und trägt dort den Namen Uchiki Kuri. Ihre Beliebtheit in Europa begann in den 1990er Jahren, als sie als exotische Zutat in der Küche entdeckt wurde. Seitdem hat sie sich zu einer der bekanntesten Sorten entwickelt, die sowohl in der Hausmannskost als auch in der Gourmetküche verwendet wird.
Besonderheiten der Sorte
Was diese Sorte so einzigartig macht, ist ihre essbare Schale. Dadurch entfällt das aufwendige Schälen, was sie besonders praktisch macht. Ihr Geschmack ist nussig und mild, was sie für eine Vielzahl von Gerichten geeignet macht. Auch die Kerne der Pflanze sind essbar und werden oft geröstet als Snack genossen.
Ein weiteres Merkmal ist die geringe Faserbildung im Inneren. Dies macht die Zubereitung besonders einfach und sorgt für ein angenehmes Mundgefühl. Die Pflanze ist nicht nur geschmacklich überzeugend, sondern auch optisch ein Hingucker mit ihrer leuchtend orangen Farbe.
- Essbare Schale für einfache Zubereitung.
- Nussiger Geschmack für vielseitige Verwendung.
- Essbare Kerne als gesunder Snack.
- Geringe Faserbildung für angenehme Textur.
Anbau und Aussaat des Hokkaido Kürbisses
Ein nährstoffreicher Boden ist die Grundlage für gesunde Kürbispflanzen. Um optimale Wachstumsbedingungen zu schaffen, sollte die Erde gut vorbereitet werden. Hierfür eignet sich die Zugabe von Kompost, der den Boden mit wichtigen Nährstoffen anreichert.

Vorbereitung des nährstoffreichen Bodens
Die Vorbereitung des Bodens beginnt mit dem Lockern der Erde. Dies fördert die Durchlüftung und ermöglicht den Wurzeln, sich besser auszubreiten. Anschließend wird Kompost eingearbeitet, um die Nährstoffversorgung zu gewährleisten. Ein pH-Wert zwischen 6,0 und 7,0 ist ideal für das Wachstum.
Aussaat, Pflege und Frostempfindlichkeit
Die Aussaat sollte erst nach den Eisheiligen erfolgen, da die Pflanzen frostempfindlich sind. Die Samen werden etwa 2 cm tief in den vorbereiteten Boden gelegt und mit Erde bedeckt. Während der Wachstumsphase ist regelmäßiges Gießen wichtig, jedoch sollte Staunässe vermieden werden.
Um Frostschäden zu vermeiden, können junge Pflanzen mit Vlies abgedeckt werden. Eine Mulchschicht hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten und Unkraut zu reduzieren. Mit diesen Maßnahmen gedeihen die Kürbispflanzen prächtig und bringen eine reiche Ernte.
| Schritt | Beschreibung |
|---|---|
| Boden lockern | Erde gut auflockern, um Durchlüftung zu fördern. |
| Kompost einarbeiten | Nährstoffe durch Kompostzugabe erhöhen. |
| Aussaat | Samen 2 cm tief in den Boden legen. |
| Pflege | Regelmäßig gießen und Mulchschicht anlegen. |
| Frostschutz | Junge Pflanzen mit Vlies abdecken. |
Ernte und Lagerung des Hokkaido Kürbisses
Die Erntezeit ist ein entscheidender Moment für jeden Gärtner. Der richtige Zeitpunkt sorgt nicht nur für beste Qualität, sondern auch für eine lange Haltbarkeit. Besonders im Freiland ist es wichtig, die natürlichen Bedingungen zu nutzen.

Erntezeitpunkt und der Klopftest
Der optimale Zeitpunkt für die Ernte liegt meist zwischen September und November. Ein einfacher Trick, um die Reife zu prüfen, ist der Klopftest. Klingt das Stück hohl, ist es bereit für die Ernte. So vermeidet man, dass unreife oder überreife Früchte geerntet werden.
Im Freiland gewachsene Exemplare sollten vorsichtig geerntet werden, um Schäden zu vermeiden. Ein intakter Stielansatz ist dabei besonders wichtig, da er die Lagerfähigkeit erhöht.
Richtige Lagerung und Haltbarkeit
Für eine lange Haltbarkeit ist die richtige Lagerung entscheidend. Unversehrte Stücke mit Stielansatz halten sich am besten. Ein kühler, trockener Ort mit einer Temperatur von 10-15°C ist ideal. So bleibt die Qualität über mehrere Monate erhalten.
Das Jahr der Ernte spielt ebenfalls eine Rolle. Ein gutes Erntejahr mit optimalen Witterungsbedingungen sorgt für bessere Lagerfähigkeit und späteren Genuss. Mit diesen Tipps bleibt der Herbstgenuss lange frisch.
- Der Klopftest zeigt den perfekten Erntezeitpunkt an.
- Vorsichtige Ernte im Freiland vermeidet Schäden.
- Unversehrte Stücke mit Stielansatz lagern am besten.
- Kühle und trockene Bedingungen verlängern die Haltbarkeit.
- Das Erntejahr beeinflusst Qualität und Lagerfähigkeit.
Verwendung in der Küche
Die Küche bietet unendliche Möglichkeiten, um die natürlichen Aromen dieser Frucht zu entfalten. Dank ihrer essbaren Schale entfällt das aufwendige Schälen, was die Zubereitung deutlich vereinfacht. So kann man sich ganz auf den Geschmack konzentrieren.

Zubereitung ohne Schälen – Tipps und Tricks
Vor dem Verzehr sollte die Schale gründlich gewaschen werden. Das feste Fruchtfleisch lässt sich dann einfach in Würfel oder Scheiben schneiden. Ein kleiner Tipp: Die Kerne können entfernt und später geröstet werden.
Beim Kochen oder Backen bleibt die Schale erhalten, was nicht nur Zeit spart, sondern auch zusätzliche Nährstoffe liefert. So bleibt der natürliche Geschmack der Frucht erhalten.
Kochtechniken für Suppen, Eintöpfe und mehr
Das feste Fruchtfleisch eignet sich hervorragend für Suppen und Eintöpfe. Einfach die gewürfelte Frucht in Brühe kochen und mit Gewürzen abschmecken. Für eine cremige Konsistenz kann alles püriert werden.
Auch beim Grillen oder Braten zeigt sich die Vielseitigkeit. Die Schale sorgt dafür, dass das Innere saftig bleibt. So entstehen leckere Gerichte, die sowohl süß als auch herzhaft zubereitet werden können.
Rezepte für klassische Gerichte
Die Küche wird zum Experimentierfeld, wenn es um die Zubereitung klassischer Gerichte geht. Mit einfachen Zutaten und kreativen Ideen lassen sich köstliche Mahlzeiten zaubern. Hier finden Sie Anregungen für eine Kürbissuppe, Aufläufe, Risotto und sogar Backideen.

Kürbissuppe leicht und lecker zubereiten
Eine Kürbissuppe ist ein Klassiker, der schnell zubereitet ist und immer schmeckt. Für dieses Beispiel benötigen Sie nur wenige Zutaten: 500 g gewürfelte Frucht, 1 Zwiebel, 500 ml Gemüsebrühe und etwas Sahne.
Zuerst die Zwiebel in Öl anbraten, dann die gewürfelte Frucht hinzufügen und kurz mitdünsten. Mit der Brühe ablöschen und etwa 20 Minuten köcheln lassen. Anschließend pürieren und mit Sahne verfeinern. Einfach, schnell und lecker!
Aufläufe, Risotto und kreative Backideen
Aufläufe sind ein weiteres Beispiel für die Vielseitigkeit dieser Frucht. Kombinieren Sie gewürfeltes Fruchtfleisch mit Kartoffeln, Käse und Sahne für ein herzhaftes Gericht. Im Ofen gebacken, entsteht eine goldbraune Kruste, die jeden überzeugt.
Für ein Risotto wird die Frucht in kleine Stücke geschnitten und mit Reis, Brühe und Parmesan zu einem cremigen Gericht verarbeitet. Auch beim Backen zeigt sich die Frucht von ihrer besten Seite. Probieren Sie einen saftigen Kuchen oder Muffins mit ihrem feinen Aroma.
| Gericht | Zutaten | Zubereitung |
|---|---|---|
| Kürbissuppe | 500 g Frucht, 1 Zwiebel, 500 ml Brühe, Sahne | Zwiebel anbraten, Frucht dünsten, mit Brühe köcheln, pürieren, Sahne hinzufügen |
| Auflauf | Frucht, Kartoffeln, Käse, Sahne | Alles mischen, im Ofen backen |
| Risotto | Frucht, Reis, Brühe, Parmesan | Reis kochen, Frucht hinzufügen, mit Brühe aufgießen, Parmesan unterrühren |
Gesundheitliche Vorteile des hokkaido kürbis
Gesundheit und Genuss gehen beim Hokkaido Kürbis Hand in Hand. Diese Frucht ist nicht nur lecker, sondern auch ein wahres Kraftpaket an Nährstoffen. Wer auf eine ausgewogene Ernährung setzt, findet hier einen idealen Begleiter.

Nährstoffe, Vitamine und Antioxidantien
Der Hokkaido Kürbis ist reich an Beta-Carotin, Eisen und Kieselsäure. Diese Nährstoffe stärken das Immunsystem und fördern die Gesundheit der Haut. Besonders hervorzuheben ist der hohe Gehalt an Vitamin A, der die Sehkraft unterstützt.
Antioxidantien schützen den Körper vor freien Radikalen und beugen so Zellschäden vor. Das macht diese Frucht zu einem wertvollen Bestandteil einer gesunden Ernährung.
Diätkost, Schonkost und natürliche Entwässerung
Dank seines geringen Zuckeranteils eignet sich der Hokkaido Kürbis hervorragend als Diätkost. Er ist leicht verdaulich und somit auch als Schonkost ideal. Die wasserreichen Bestandteile fördern zudem die natürliche Entwässerung des Körpers.
Wer auf bio-zertifizierte Produkte setzt, kann sicher sein, dass diese Frucht ohne schädliche Zusätze angebaut wurde. Das macht sie nicht nur gesund, sondern auch besonders verträglich.
- Reich an Beta-Carotin, Eisen und Kieselsäure.
- Hoher Vitamin-A-Gehalt für die Sehkraft.
- Antioxidantien schützen vor Zellschäden.
- Geringer Zuckeranteil für eine gesunde Diätkost.
- Wasserreiche Bestandteile fördern die Entwässerung.
Kreative Rohzubereitung und frische Salate
Frische Salate bringen Abwechslung auf den Tisch und lassen sich kreativ gestalten. Besonders in der Herbstsaison bietet sich die Verwendung von rohem Gemüse an, um neue Geschmackserlebnisse zu schaffen. Mit der richtigen Zubereitung bleibt das natürliche Aroma erhalten und sorgt für eine besondere Note.
Salatvariationen mit rohem Gemüse
Roh zubereitet, entfaltet sich die leuchtende Farbe und der feine Geschmack vieler Gemüsesorten besonders intensiv. Einfach in dünne Scheiben geschnitten oder geraspelt, lässt sich das Gemüse vielseitig in Salaten kombinieren. Dabei spielen saisonale Zutaten wie Äpfel, Nüsse oder frische Kräuter eine wichtige Rolle.
Ein Tipp: Um den frischen Geschmack zu bewahren, sollte das Gemüse erst kurz vor dem Servieren geschnitten werden. So bleibt die natürliche Farbe erhalten und das Aroma intensiv.
Saisonale Rezeptideen
Passend zur Herbstsaison lassen sich Salate mit einer Mischung aus süßen und herzhaften Zutaten kreieren. Kombinieren Sie rohes Gemüse mit gerösteten Kürbiskernen, Ziegenkäse und einem Honig-Dressing. Diese Verwendung sorgt für eine ausgewogene Geschmacksbalance und eine ansprechende Optik.
Ein weiteres Highlight ist ein Salat mit Orangenfilets, Granatapfelkernen und frischen Minzblättern. Die leuchtende Farbe der Zutaten macht das Gericht nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch zu einem Erlebnis.
- Roh zubereitetes Gemüse bewahrt sein natürliches Aroma und seine Farbe.
- Kombinieren Sie saisonale Zutaten für abwechslungsreiche Salate.
- Kurz vor dem Servieren schneiden, um Frische zu bewahren.
- Experimentieren Sie mit süßen und herzhaften Aromen.
Tipps zum Einsatz von Kürbiskernen und Schale
Die Kürbispflanze bietet mehr als nur leckeres Fruchtfleisch – ihre Kerne und Schale sind echte Alleskönner. Mit ein paar einfachen Tricks können Sie diese oft unterschätzten Teile kreativ nutzen.
Die Kerne lassen sich leicht trocknen und rösten. Dazu einfach die Kerne gründlich waschen, auf einem Backblech ausbreiten und bei niedriger Temperatur im Ofen trocknen. Am Ende des Prozesses erhalten Sie einen gesunden Snack mit einem maronenähnlichen Geschmack.
Die Schale der Kürbispflanze kann ebenfalls vielseitig eingesetzt werden. Wenn sie gut vorbereitet ist, eignet sie sich als dekoratives Element. Die einzigartige Größe und Form machen sie zu einem Hingucker auf jedem Herbsttisch.
Für kulinarische Experimente können Sie die Schale in dünne Streifen schneiden und knusprig braten. So entsteht eine leckere Beilage oder ein Topping für Suppen und Salate. Der maronenähnliche Geschmack verleiht jedem Gericht eine besondere Note.
Am Ende des Tages zeigt sich, dass die Kürbispflanze nicht nur in der Küche, sondern auch als Dekoration und Snacklieferant überzeugt. Probieren Sie es aus und entdecken Sie die vielfältigen Möglichkeiten!
Anleitungen zum Füllen und Schnitzen
Kreativität kennt keine Grenzen, besonders wenn es um das Schnitzen und Füllen von Gemüse geht. Diese Techniken sind nicht nur praktisch, sondern auch eine wunderbare Möglichkeit, die Herbstsaison zu feiern. Mit ein paar einfachen Schritten verwandeln Sie Gemüse in ein dekoratives Meisterwerk oder ein köstliches Gericht.
Schritt-für-Schritt Anleitung zum Kürbisschnitzen
Der optimale Zeitpunkt für den Anbau ist Ende Mai, wenn die Pflanzen genug Zeit haben, zu wachsen. Für das Schnitzen benötigen Sie ein scharfes Messer, einen Löffel und etwas Geduld. Beginnen Sie, indem Sie den oberen Teil des Gemüses abschneiden, um eine Öffnung zu schaffen.
Entfernen Sie vorsichtig das Innere, einschließlich der Kerne und Fasern. Mit einem Löffel können Sie die Wände glätten. Zeichnen Sie nun Ihr gewünschtes Muster auf die Schale und schneiden Sie es sorgfältig aus. Ein Tipp: Verwenden Sie eine Vorlage, um komplexe Designs zu vereinfachen.
Verleihen Sie Ihrem Kunstwerk einen persönlichen Namen, um es einzigartig zu machen. Ob gruselige Gesichter oder elegante Muster – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Stellen Sie eine Kerze hinein, und schon haben Sie eine dekorative Laterne.
Rezepte für gefüllte Kürbisvarianten
Das Aushöhlen des Gemüses bietet nicht nur Platz für Dekoration, sondern auch für leckere Füllungen. Anfang der Saison ist die beste Zeit, um mit dem Schnitzen zu beginnen. Für eine herzhafte Variante füllen Sie das Innere mit einer Mischung aus Reis, Gemüse und Gewürzen.
Eine süße Alternative ist eine Füllung aus Äpfeln, Zimt und Honig. Backen Sie das Ganze im Ofen, bis das Gemüse weich ist. So entsteht ein Gericht, das sowohl optisch als auch geschmacklich überzeugt.
Experimentieren Sie mit verschiedenen Zutaten und geben Sie Ihrem Gericht einen persönlichen Namen. So wird jedes Rezept zu einem besonderen Erlebnis. Der Anbau und die Pflege der Pflanze lohnen sich, wenn Sie am Ende ein köstliches und kreatives Ergebnis genießen können.
- Der optimale Zeitpunkt für den Anbau ist Ende Mai.
- Verleihen Sie Ihrem Kunstwerk einen persönlichen Namen.
- Experimentieren Sie mit herzhaften und süßen Füllungen.
- Nutzen Sie das Gemüse als dekorative Laterne oder köstliches Gericht.
Internationale und saisonale Gerichte
Die internationale Küche zeigt, wie vielseitig der Hokkaido Kürbis eingesetzt werden kann. Von asiatischen Currys bis hin zu mediterranen Aufläufen – diese Kürbissorte findet in vielen Kulturen einen Platz auf dem Teller. Dabei werden klassische Rezepte oft neu interpretiert, um den authentischen Geschmack hervorzuheben.
Moderne Interpretationen klassischer Rezepte
In der modernen Küche wird der Hokkaido Kürbis oft als Hauptzutat verwendet, um traditionelle Gerichte aufzufrischen. Ein Beispiel ist die italienische Kürbisgnocchi, bei der die Kürbissorte für eine cremige Textur sorgt. Auch in der französischen Küche findet man ihn in herzhaften Tarten oder als Basis für Suppen.
In Asien wird der Hokkaido Kürbis gerne in Currys oder als Beilage zu Reisgerichten verwendet. Die Kombination mit Kokosmilch und exotischen Gewürzen verleiht ihm eine ganz neue Note. Dabei bleibt der natürliche Geschmack der Kürbissorte erhalten.
Hier sind einige internationale Gerichte, die den Hokkaido Kürbis in den Mittelpunkt stellen:
| Gericht | Küche | Hauptzutaten |
|---|---|---|
| Kürbisgnocchi | Italienisch | Hokkaido Kürbis, Mehl, Parmesan |
| Kürbis-Curry | Asiatisch | Hokkaido Kürbis, Kokosmilch, Currypaste |
| Kürbistarte | Französisch | Hokkaido Kürbis, Blätterteig, Sahne |
Diese Gerichte zeigen, wie kreativ und vielseitig der Hokkaido Kürbis in der internationalen Küche eingesetzt werden kann. Probieren Sie selbst aus und entdecken Sie neue Geschmackserlebnisse!
Beliebte Hokkaido-Kürbissorten und regionale Besonderheiten
Der Hokkaido Kürbis ist in vielen Varianten erhältlich, jede mit ihren eigenen Besonderheiten. Obwohl sie sich in Aussehen und Geschmack unterscheiden, teilen sie alle die same Grundqualitäten: eine essbare Schale und ein nussiges Aroma. Hier stellen wir die bekanntesten Sorten vor und zeigen, wie regionale Bedingungen ihren Charakter prägen.
Unterschiedliche Sorten und ihr Anbau
Die bekannteste Sorte ist der Uchiki Kuri, der für seinen intensiven Geschmack und die leuchtend orange Farbe bekannt ist. Eine weitere beliebte Variante ist der Red Kuri, der sich durch eine etwas süßere Note auszeichnet. Beide Sorten haben einen geringen Fasergehalt, was sie besonders fein im Geschmack macht.
Im Vergleich zu anderen Gemüsesorten wie der Zucchini zeichnet sich der Hokkaido Kürbis durch seine kompakte Größe und die essbare Schale aus. Während die Zucchini eher mild schmeckt, bietet der Hokkaido ein intensiveres Aroma.
Die Anbaubedingungen spielen eine große Rolle. Auf bestimmten Inseln, wie der namensgebenden Insel Hokkaido, profitieren die Pflanzen von einem milden Klima und nährstoffreichen Böden. Diese Bedingungen führen zu einer höheren Qualität und einem ausgeprägteren Geschmack.
| Sorte | Geschmack | Faseranteil |
|---|---|---|
| Uchiki Kuri | Nussig, intensiv | Gering |
| Red Kuri | Süßlich, mild | Gering |
Für die Auswahl der idealen Sorte sollten Sie auf die gewünschte Geschmacksrichtung und den Verwendungszweck achten. Probieren Sie verschiedene Sorten aus, um Ihre persönliche Lieblingssorte zu finden.
Fazit
Mit seiner Vielseitigkeit und gesunden Eigenschaften ist der Hokkaido Kürbis ein echter Herbststar. Ob als Suppe, Auflauf oder Rohkost – er überzeugt durch seinen nussigen Geschmack und die einfache Zubereitung. Die essbare Schale spart Zeit und liefert zusätzliche Nährstoffe.
Der ideale Zeitpunkt für die Ernte liegt zwischen September und November. Ein einfacher Klopftest zeigt, ob das Gemüse reif ist. Bei der Lagerung sollte ein kühler, trockener Ort gewählt werden, um die Haltbarkeit zu verlängern.
Probieren Sie doch mal ein Rezept aus diesem Artikel aus! Ob herzhaft oder süß – der Hokkaido Kürbis bietet unendliche Möglichkeiten. Mit etwas Kreativität wird er zum Highlight jeder Mahlzeit. Viel Spaß beim Ausprobieren!
FAQ
Woher stammt der Hokkaido Kürbis ursprünglich?
Diese Sorte hat ihren Ursprung auf der japanischen Insel Hokkaido, wo sie seit Jahrhunderten angebaut wird. Der Name „Uchiki Kuri“ ist ebenfalls bekannt und verweist auf ihre maronenartige Form.
Kann man die Schale des Hokkaido Kürbisses mitessen?
Ja, die Schale ist essbar und wird beim Kochen weich. Das spart Zeit und macht die Zubereitung einfacher. Achte darauf, die Frucht vorher gründlich zu waschen.
Wann ist die beste Zeit, um Hokkaido Kürbisse zu ernten?
Die Erntezeit beginnt meist Ende September bis Oktober. Ein Klopftest hilft: Klingt der Kürbis hohl, ist er reif. Die Schale sollte eine kräftige Farbe haben.
Wie lagert man Hokkaido Kürbisse am besten?
Lagere sie an einem kühlen, trockenen Ort. So bleiben sie mehrere Monate frisch. Vermeide Feuchtigkeit, um Schimmelbildung zu verhindern.
Welche Nährstoffe sind im Hokkaido Kürbis enthalten?
Er ist reich an Vitamin A, C und Beta-Carotin. Zudem enthält er Ballaststoffe und Antioxidantien, die gut für die Gesundheit sind.
Kann man Hokkaido Kürbis roh essen?
Ja, er eignet sich hervorragend für Rohkost und Salate. Das Fruchtfleisch hat einen milden, nussigen Geschmack und ist knackig.
Wie bereitet man eine einfache Kürbissuppe zu?
Schneide den Kürbis in Stücke, koche ihn mit Gemüsebrühe und püriere alles. Mit Gewürzen wie Ingwer oder Curry verfeinert, wird die Suppe zum Highlight.
Sind die Kerne des Hokkaido Kürbisses essbar?
Ja, die Kerne können geröstet und als Snack oder Topping verwendet werden. Sie sind reich an Nährstoffen und haben ein intensives Aroma.
Welche Sorten sind neben dem Hokkaido Kürbis beliebt?
Neben dem Hokkaido sind Sorten wie Butternut oder Spaghetti-Kürbis sehr gefragt. Jede Sorte hat ihren eigenen Geschmack und Verwendungszweck.
Kann man Hokkaido Kürbis auch im Freiland anbauen?
Ja, der Anbau im Freiland ist möglich. Achte auf einen nährstoffreichen Boden und schütze die Pflanzen vor Frost. Die Aussaat erfolgt ab Ende Mai.


