Geranie

Geranie

Die bezaubernde Geranie: Eine farbenfrohe Schönheit für jeden Garten

Die Geranie, mit ihren leuchtenden Blüten und ihrer üppigen Blattpracht, ist ein wahres Schmuckstück für jeden Garten. Ihre Blüten strahlen in den verschiedensten Farben, von kräftigem Rot über zartes Rosa bis hin zu strahlendem Weiß und tiefem Violett. Die Blätter sind oft gezackt und haben eine samtige Textur, die in der Sonne einen sanften Glanz zeigt. Doch die Geranie ist nicht nur ein optisches Highlight – sie ist auch robust und pflegeleicht, was sie zur idealen Pflanze für Gartenliebhaber macht. Ihre Vielseitigkeit macht sie sowohl in Beeten als auch in Kübeln oder Balkonkasten zu einem echten Hingucker.

Ein besonderes Merkmal der Geranie ist ihr angenehmer, leicht würziger Duft, der nicht nur die Sinne betört, sondern auch Schädlinge fernhält. Zudem gelten einige Geranienarten als bienenfreundlich, was sie zu einem wertvollen Beitrag für den Erhalt unserer heimischen Insektenwelt macht. Bei der Anpflanzung der Geranie ist es wichtig, auf den richtigen Standort und die passende Pflege zu achten, um ihre volle Pracht zu entfalten.

Allgemeine Informationen

Deutscher Name Geranie
Botanischer Name Pelargonium
Familie Geraniaceae (Storchschnabelgewächse)
Synonyme Pelargonie, Storchschnabel
Herkunft Südafrika
Verbreitung Weltweit in gemäßigten Klimazonen

Wuchsmerkmale

Die Geranie kann eine durchschnittliche Höhe von 30 bis 60 cm erreichen und breitet sich in der Regel auf etwa 20 bis 40 cm aus. Sie wächst aufrecht und kompakt, was sie besonders geeignet für Beet- und Kübelpflanzungen macht. Die Pflanze ist mehrjährig, wobei sie in frostfreien Regionen das ganze Jahr über gedeihen kann. Ihre Blüten erscheinen in fast allen erdenklichen Farben und blühen von Mai bis zum ersten Frost. Die Blätter sind meist grün, können aber je nach Sorte auch bunt oder gemustert sein.

  • Wuchshöhe: 30-60 cm
  • Wuchsbreite: 20-40 cm
  • Wuchsform: Aufrecht und kompakt
  • Lebensdauer: Mehrjährig
  • Blütenfarbe: Rot, Rosa, Weiß, Violett
  • Blütezeit: Mai bis erster Frost
  • Frucht: Unscheinbar, selten ausgebildet
  • Blattfarbe und -form: Grün, oft gezackt, samtige Textur
siehe auch:   Staudenlein

Standort und Boden

Geranien lieben sonnige bis halbschattige Standorte. Ein Platz, der mindestens fünf bis sechs Stunden direkte Sonneneinstrahlung erhält, ist ideal. Der Boden sollte gut durchlässig und nährstoffreich sein. Geranien bevorzugen einen leicht sauren bis neutralen pH-Wert des Bodens. Eine moderate Feuchtigkeit ist wichtig, Staunässe sollte jedoch unbedingt vermieden werden, da sie die Wurzeln schädigen kann. In den Winterhärtezonen 9 bis 11 sind Geranien winterhart, in kälteren Regionen sollten sie jedoch vor Frost geschützt werden.

  • Lichtbedarf: Sonnig bis halbschattig
  • Bodenart: Gut durchlässig, nährstoffreich
  • Boden pH: Leicht sauer bis neutral
  • Feuchtigkeit: Moderat, Staunässe vermeiden
  • Winterhärtezone: 9-11

Anpflanz- und Pflegehinweise

Die beste Pflanzzeit für Geranien ist das Frühjahr, nach den letzten Frostnächten. Der Pflanzabstand sollte etwa 20 bis 30 cm betragen, damit die Pflanzen genügend Platz zum Wachsen haben. Geranien haben einen mittleren Wasserbedarf und sollten regelmäßig gegossen werden, ohne dass der Boden zu nass wird. Eine ausgewogene Düngung alle vier bis sechs Wochen fördert das Wachstum und die Blütenbildung. Ein Rückschnitt im Spätsommer kann die Pflanze kompakt halten und die Blütenbildung anregen. In frostgefährdeten Regionen sollten Geranien vor dem Winter ins Haus geholt oder gut abgedeckt werden.

  • Pflanzzeit: Frühjahr, nach den letzten Frösten
  • Pflanzabstand: 20-30 cm
  • Bewässerung: Regelmäßig, aber nicht zu nass
  • Düngung: Alle 4-6 Wochen
  • Schnitt: Rückschnitt im Spätsommer
  • Überwinterung: Vor Frost schützen
  • Krankheiten und Schädlinge: Blattläuse, Grauschimmel, Abwehr durch regelmäßige Kontrolle und natürliche Schädlingsbekämpfung
  • Pflegeaufwand: Mittel

Verwendung und Besonderheiten

Geranien sind äußerst vielseitig einsetzbar. Sie eignen sich hervorragend als Zierpflanzen in Beeten, Rabatten oder Steingärten. Auch in Kübeln und Balkonkästen machen sie eine gute Figur. Ihr intensiver Duft und ihre farbenfrohen Blüten locken Bienen und andere Bestäuber an und tragen so zur Biodiversität bei. Einige Sorten der Geranie sind sogar essbar und können in der Küche verwendet werden. Besonders beliebt sind sie in der Herstellung von Duftölen und in der Naturheilkunde.

  • Verwendung: Zierpflanze, Kübelpflanze, Balkonkästen, Steingärten
  • Besonderheiten: Bienenfreundlich, duftend, teilweise essbar
  • Vermehrung: Samen, Stecklinge, Teilung
  • Unterarten/Sorten: Viele verschiedene Sorten, z.B. ‚Pelargonium zonale‘, ‚Pelargonium peltatum‘, ‚Pelargonium grandiflorum‘
siehe auch:   Lavendel

Zusätzliche Informationen

Die Geranie hat eine lange Geschichte und wurde bereits im 17. Jahrhundert von europäischen Entdeckern aus Südafrika nach Europa gebracht. Seither erfreut sie sich großer Beliebtheit und hat in vielen Kulturen einen festen Platz gefunden. In der viktorianischen Zeit galt die Geranie als Symbol für Freundschaft und Zuneigung. Heute ist sie aus unseren Gärten kaum noch wegzudenken und wird ständig weiter gezüchtet, um neue Farben und Formen zu entwickeln.

  • Ähnliche Pflanzen: Storchschnabel (Geranium), Petunie, Fuchsie
  • Züchtung/Hybriden: Es gibt zahlreiche Hybriden und Züchtungen mit unterschiedlichen Blütenfarben und Blattmustern.