Bleichsellerie
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Bleichsellerie: Ein Blickfang im Garten und auf dem Teller
Bleichsellerie, auch bekannt als Stangensellerie, ist eine wahre Augenweide im Garten. Mit seinen knackigen, hellgrünen bis weißen Stängeln und dem feinen, gefiederten Laub zieht er alle Blicke auf sich.
Die Pflanze strahlt eine elegante Frische aus, die an warme Sommertage und gesunde Ernährung erinnert. Besonders beeindruckend ist die Fähigkeit der Bleichsellerie, sowohl in der Küche als auch im Garten vielseitig einsetzbar zu sein. Ob als knackiger Snack, feine Suppeneinlage oder dekoratives Element im Gartenbeet – Bleichsellerie ist ein echtes Multitalent.
Allgemeine Informationen
| Deutscher Name | Bleichsellerie |
| Botanischer Name | Apium graveolens var. dulce |
| Familie | Apiaceae (Doldenblütler) |
| Synonyme | Stangensellerie, Bleichstangensellerie |
| Herkunft | Mittelmeerraum |
| Verbreitung | Weltweit, besonders in gemäßigten Klimazonen |
Wuchsmerkmale
Bleichsellerie erreicht eine durchschnittliche Höhe von etwa 40 bis 60 Zentimetern und eine Breite von 20 bis 30 Zentimetern. Die Wuchsform ist aufrecht und kompakt, wodurch die Pflanze sich gut in Reihen pflanzen lässt. Die Lebensdauer der Bleichsellerie ist zweijährig, wobei sie meist im ersten Jahr geerntet wird. Die Blütenfarbe ist unscheinbar weiß bis grünlich, und die Blütezeit liegt im zweiten Jahr der Vegetationsperiode. Die Früchte sind kleine, trockene Spaltfrüchte, die in der Regel im zweiten Jahr reifen. Die Blätter sind gefiedert, fein strukturiert und von einem satten Grün, das sich je nach Sorte ins Hellgrüne bis Weiße verfärben kann.
Standort und Boden
Bleichsellerie bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte. Der Boden sollte nährstoffreich, gut durchlässig und gleichmäßig feucht sein. Ideal ist ein lehmiger bis sandiger Boden mit einem neutralen pH-Wert zwischen 6,0 und 7,0. Bleichsellerie benötigt eine konstante Bodenfeuchtigkeit, ohne dass Staunässe entsteht. Die Pflanze ist in den Winterhärtezonen 5 bis 10 winterhart, wobei sie in kälteren Regionen Schutz benötigt.
Anpflanz- und Pflegehinweise
Die beste Pflanzzeit für Bleichsellerie ist im Frühjahr, nachdem keine Frostgefahr mehr besteht. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt etwa 30 bis 40 Zentimeter, um den Pflanzen ausreichend Platz zum Wachsen zu geben. Bleichsellerie hat einen hohen Wasserbedarf und sollte regelmäßig gegossen werden, besonders in Trockenperioden. Eine Mulchschicht kann helfen, die Bodenfeuchtigkeit zu bewahren. Düngung ist besonders während der Wachstumsphase wichtig; ideal sind organische Dünger wie Kompost oder gut verrotteter Mist. Ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht notwendig, jedoch können alte oder beschädigte Blätter entfernt werden, um die Pflanze gesund zu halten. In kälteren Regionen sollte Bleichsellerie im Winter mit einer Schicht aus Stroh oder Vlies abgedeckt werden. Häufige Krankheiten und Schädlinge sind Blattläuse und Selleriefäule, die durch regelmäßige Kontrolle und biologische Schädlingsbekämpfung in Schach gehalten werden können. Der Pflegeaufwand für Bleichsellerie ist mittel bis hoch.
Verwendung und Besonderheiten
Bleichsellerie ist eine vielseitige Pflanze, die sowohl als Gemüsepflanze im Garten als auch als dekoratives Element in Beeten verwendet werden kann. Die Stängel sind essbar und ein beliebter Bestandteil in Salaten, Suppen und Eintöpfen. Bleichsellerie ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen und hat eine entgiftende Wirkung auf den Körper. Die Vermehrung erfolgt hauptsächlich durch Samen, die im Frühjahr ausgesät werden. Es gibt verschiedene Sorten, darunter ‚Golden Self Blanching‘ und ‚Tall Utah‘, die sich durch unterschiedliche Wuchseigenschaften und Geschmacksnuancen auszeichnen. Historisch gesehen wurde Bleichsellerie bereits im antiken Rom als Heilpflanze geschätzt. Ähnliche Pflanzen sind Knollensellerie und Schnittsellerie, die ähnliche Anforderungen haben, aber unterschiedliche Verwendungszwecke erfüllen. Es gibt auch einige Hybridformen, die speziell für höhere Erträge und Krankheitsresistenz gezüchtet wurden.
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